27.11.2025
Handgeformte Konturen: Warum die gedrehte Keramikurne eine unverwechselbare Spur der Erinnerung schafft
Gedrehte Urnen verkörpern eine Verbindung aus handwerklicher Präzision, materiellem Ausdruck und persönlicher …
Handgefertigte Einzelstücke mit Liebe zum Detail
Jede Urne wird vom Keramikmeister Ulrich Witzmann von Hand auf der Drehscheibe hergestellt. Traditionelle Handwerkskunst trifft auf modernes Design.
Ich bin Künstler und Keramiker, geboren 1954 in Barmstedt, Schleswig-Holstein, und seit 1990 selbstständig in Nieder-Olm bei Mainz, Rheinhessen tätig. In meinem KERAMIKHOF entstehen einzigartige, moderne Wasserobjekte, Gartenbrunnen und Skulpturen, die Gärten und öffentliche Räume in Orte der Ruhe und Inspiration verwandeln.
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Gestaltung von sakralen Gegenständen und Skulpturen für Sinnesgärten. Diese Werke laden zur inneren Einkehr ein und schaffen Räume für spirituelle Erfahrungen. In den letzten Jahren habe ich mich zudem der Gestaltung von „Orten des Gedenkens“ gewidmet – künstlerische Installationen, die Trauerprozesse begleiten und Erinnerungsräume schaffen.
Mit meinem Edlen Urnen unterstütze ich Menschen in Trauerphasen durch individuell gestaltete Urnen aus Keramik, die Würde, Ästhetik und persönliche Erinnerung vereinen. Jede Urne ist ein Unikat – handgefertigt mit Liebe zum Detail und Respekt vor dem Leben.
Der Fotograf Thomas Bartsch hat Ulrich Witzmann über Monate in seiner Werkstatt begleitet. Sein Fotoessay „Ton, Feuer, Erinnerung“ zeigt den Weg einer Urne – vom rohen Ton bis zu dem Moment, in dem der Ofen geöffnet wird.
Witzmann wählt den Ton mit Sorgfalt: fest, widerstandsfähig, bereit, der Glut später standzuhalten. Doch bevor er Form annehmen kann, muss er geweckt werden.
Nach einigen Tagen haben die Rohlinge genau jene Trockenheit erreicht, die das Abdrehen zulässt – bis Wandstärke, Deckel und Boden ihr endgültiges Maß gefunden haben.
Jede Schönheit braucht ein Make-up: Engoben und Glasuren werden vorbereitet und aufgetragen – und entscheiden darüber, wie die Urne am Ende Licht aufnimmt.
Fest gemauert im Brennraum steht die Form aus Ton, die glühend heiß im Ofen sich wandelt zu Vollendung schon. Stunden, in denen nichts mehr korrigierbar ist.
Der Ofen wird geöffnet. Erst jetzt zeigt sich, was Ton, Glasur und Feuer miteinander verhandelt haben – und ob aus der Arbeit ein Unikat geworden ist.
„Ton, Feuer, Erinnerung“ – ein Fotoessay von Thomas Bartsch über den Keramikhof Ulrich Witzmann in Nieder-Olm, Rheinhessen.
Thomas Bartsch ist Fotograf und Grafik-Layouter, getragen von einem wachen Blick für Menschen und ihre Geschichten. Viele Projekte hat er bereits begleitet, doch immer wieder lockt ihn das Neue, das Unerwartete. Begegnungen sind für ihn Funken, aus denen Abenteuer entstehen. So war es kaum verwunderlich, dass er sich auch in diese Reportage vertiefte – mit jener Neugier, die den Dingen ihre verborgene Tiefe entlockt.
Als ich Ulrich zum ersten Mal traf, ahnte ich noch nicht, wie vertraut mir sein Atelier und seine Art einmal werden würden. Schon bei den ersten kurzen Gesprächen, als er mir seine Werkstatt zeigte und beiläufig von seiner Arbeit erzählte, wurde mir klar, dass hier ein Mensch vor mir steht, der eine besondere Tiefe in sich trägt – und eine beruhigende Präsenz, die sich sofort in seine Bewegungen überträgt. Ulrich ist ein fotogener Mensch, nicht im klassischen Sinn, sondern im echten: Er ist authentisch, konzentriert, offen. Bei ihm ist nichts gestellt, alles hat seinen eigenen natürlichen Ausdruck. Von Anfang an hat er viel geteilt – über seine Wege, über das Handwerk, über das, was ihn bewegt und warum er besonders die Urnenfertigung als einen wichtigen Teil seines Schaffens empfindet. Es war spannend zuzuhören, noch spannender hinzusehen. Mit jedem Besuch, mit jedem Gespräch durfte ich tiefer in seine Welt eintauchen.
Während ich ihn fotografisch begleitete, entstanden Momente, die sich fast intim anfühlten: Ton, Wasser, Konzentration – aber auch Kraft, Energie und Präzision – und zwischen uns ein stilles Einverständnis darüber, dass hier etwas Echtes, Bodenständiges entsteht. Ich habe ihn nicht nur dokumentiert, sondern versucht, sein Arbeiten zu verstehen. Das geduldige Formen, das präzise Abdrehen, die ruhige Vorbereitung jeder Glasur, die Anspannung beim Brand und am Ende die Freude und Erleichterung, wenn der Ofen geöffnet wird und die fertige Arbeit zum Vorschein kommt.
Dieses Buch ist das Resultat dieser gemeinsamen Zeit. Es zeigt nicht nur die handwerklichen Schritte, sondern auch die Atmosphäre dazwischen – jene kleinen, stillen Momente, die man nur entdeckt, wenn man wirklich nah dran ist. Ich hoffe, dass Freunde, Angehörige und auch Bestatter in diesen Bildern spüren können, wie viel Achtsamkeit, Respekt und Hingabe in Ulrichs Arbeit steckt. Und vielleicht auch ein wenig davon, was mich selbst so berührt hat.
Thomas Bartsch
Mai 2026
Ulrich Witzmann ist kein gewöhnlicher Töpfer, sondern ein Künstler, der im Ton ein lebendiges Gegenüber findet. Für ihn bedeutet Arbeiten nicht nur Formen, sondern ein inniger Austausch mit Erde, Wasser und Zeit. Als er von der erheblichen Änderungen im Bestattungsrecht, wobei Rheinland-Pfalz eine Vorreiterrolle einnimmt und seit Oktober 2025 das liberalste Bestattungsgesetz Deutschlands einführt*, hörte, regte sich in ihm eine doppelte Sehnsucht: die Neugier des Handwerkers und die der Seele. Die Reformen zielen darauf ab, den Wünschen nach individuelleren Bestattungsformen nachzukommen und den traditionellen Friedhofszwang zu lockern.* Könnten seine Hände Räume schaffen, in denen Abschied sanft berührt wird und Erinnerungen einen schützenden Halt finden?
Mit den neuen Möglichkeiten der Bestattung verändert sich das Zusammenspiel zwischen Bestatter und Angehörigen. Mehr und mehr entsteht der Wunsch nach Urnen, die berühren, die nicht nur bewahren, sondern erzählen – Stücke, die mit menschlicher Wärme geformt wurden.
Gerade dort, wo eine Urne im eigenen Zuhause oder im Garten ihren Platz findet, erwacht der Wunsch nach Schönheit, Symbolkraft und handwerklicher Einmaligkeit. Die neuen Freiheiten weiten das Feld der Gestaltenden; Angehörige suchen Gefäße, die ihrer Trauer eine eigene, zarte Sprache schenken.
Für Witzmann öffnete sich so ein Raum, in dem seine keramische Tradition einen intimen, würdevollen Zweck erhielt – einen Zweck, der Herz und Hand miteinander verbindet.
* SWR, 2025/10
Eine gute Vorbereitung ist alles: Witzmann wählt den Ton mit Sorgfalt: fest, widerstandsfähig, bereit, der Glut später standzuhalten. Doch bevor er Form annehmen kann, muss er geweckt werden. Luft will entweichen, Kraft will eindringen; der Ton verlangt Berührung. Mit rhythmischen Schwüngen schleudert Witzmann die schwere Masse auf den Steinblock, immer wieder, bis die 15 Kilogramm weich werden, bereit zur Hingabe. Dann teilt er das Material in Portionen – kleine, ruhende Versprechen zukünftiger Gestalt.
Mit Kraft und Präzision zugleich beginnt die Arbeit: Die Gipsplatten richtet er mit derselben Genauigkeit aus, befeuchtet sie wie Haut vor einem ersten Kontakt. Dann senkt sich der 7,5 Kilogramm schwere Ton in die Mitte der Scheibe – ein dichter, formhungriger Kern, der die Wärme der Hände bereits zu erahnen scheint. Eine feine Markierung zeigt den Durchmesser, als hätte die Form schon im Unsichtbaren ihren Anfang genommen.
Zuvor hat Witzmann jedes Maß skizziert. Selbst der spätere Trockungs- und Brennschwund – zusammen ca. zehn Prozent – ist bedacht, als atme das Material vorweg. Zuerst entsteht das Unterteil, der Behälter der Asche. Der Rohling steht verkehrt herum, sodass der Boden oben erscheint – ein leises Zeichen dafür, dass jede Gestalt ihre Reise im Unerwarteten beginnt.
Spannung liegt in der Luft: Die Drehscheibe erwacht, nimmt Fahrt auf, und ein sonores Brummen füllt den Raum wie ein tiefer Atemzug. Witzmann umfasst den Tonklumpen mit geübter Kraft, die Konzentration liegt schwer und zugleich ruhig in seinen Bewegungen. Der weiche Kern breitet sich aus, gewinnt an Höhe, als folge er einem inneren Ruf.
Behutsam zieht der Meister die Wand empor, Schicht um Schicht. Immer wieder tauchen seine Hände oder der Schwamm in das kühle Wasser, als holten sie dort die nötige Klarheit. Die Form verjüngt sich langsam, ganz ohne Schablone – geführt allein von Blick, Gefühl und Erfahrung. Er beugt sich tief vor, als wolle er mit bloßer Präsenz die letzte Widerständigkeit des Tons lösen. Mit dem Fuß lenkt er die Geschwindigkeit der Scheibe; ihr Surren wirkt wie ein Mantra, meditativ und doch durchzogen von jener feinen, vibrierenden Spannung, die dem Entstehen eines neuen Werkes innewohnt.
Der Kampf: Man kennt die Szene aus „Moby Dick“: Der alte Walfänger trotzt allen Widrigkeiten, ringt mit aller Kraft gegen den gewaltigen Wal – und scheitert am Ende doch. Ähnlich verlief Ulrichs Kampf mit dem widerspenstigen Klumpen Ton. Trotz aller Anstrengungen musste er schließlich einsehen, dass das Werk misslungen war: Die Wandung oben war zu dünn geraten und es war ihm nicht möglich, Material aus dem unteren Bereich nach oben zu ziehen. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als aufzugeben – eine halbe Stunde konzentrierter, kräftezehrender Arbeit war umsonst – aber auch um eine Erfahrung bereichert.
Doch Ausschuss liegt in der Natur der Sache. Er ist Teil des Prozesses, bedingt durch das Material, den Zufall und unzählige kleine Einflüsse. Ein Abbruch kommt vor – nicht oft, aber er gehört dazu. Der Verlust beschränkt sich dabei allein auf die Zeit, denn der Ton selbst lässt sich wieder aufbereiten und steht für einen neuen Versuch bereit.
Sein Leben, sein Schaffen breiten sich aus: Wer schon einmal in Ateliers oder Kunstwerkstätten zu Gast war, kennt das kreative Chaos, das dort vorherrscht, sicherlich. Bei Witzmann ist das ein wenig anders: Zwar breitet sich sein Lebenswerk in all seinen Facetten vor einem aus. Doch alles ist wohl überlegt und vor allem ist Witzmann sehr gut organisiert. Das zeugt von Erfahrung.
Und ewig weht der Wille: Wieder fällt ein vorbereiteter Tonklumpen auf die Scheibe, bereit, sich seinem Schicksal zu beugen. Nichts bleibt ihm als Hingabe, denn aus der Formlosigkeit wird ihm jene Gestalt aufgezwungen, die der Meister in seinem inneren Bild bereits vollendet sieht. Diesmal hat Ulrich beschlossen, etwas anderes entstehen zu lassen. Und so arbeitet er weiter, unermüdlich, mit derselben ruhigen Kraft und jener konzentrierten Entschlossenheit, die seine Hände kenntnisreich führt.
Wie auf den Fotos zu erkennen ist, sitzt Ulrich am Fenster zur Straße. Nicht wegen des Lichts, wie man vielleicht vermuten würde, sondern weil er sein Tun, sein Handwerk, sein stilles Wunder der Schöpfung sichtbar machen will. Staunend bleiben nur die Kinder stehen, deren ungebrochene Neugier noch weit geöffnet ist — vielleicht auch, weil man dem Werden eines Gegenstandes nur selten so nah kommen darf. Die Erwachsenen hingegen eilen vorbei, blicken flüchtig oder verlegen, als störten sie einen Moment, für den sie keinen Namen haben.
Zweimal bereits hat Ulrich an einer Aktion des WDR und der Sendung mit der Maus teilgenommen. Dabei besuchen Grundschulkinder das „Offene Atelier”, dürfen selbst mit Ton und anderen Materialien kleine Kunstwerke schaffen. Ein Angebot, das er auch für Geburtstage und andere besondere Anlässe immer wieder mit Freude öffnet.
Nach getaner Arbeit sollst du ruhen: So sprach der Schöpfer – und entließ die drei Werkstücke in eine stille Pause. Ihre einzige Aufgabe nun: zu trocknen. Doch bitte mit Bedacht, langsam, behutsam, damit kein Riss den Frieden stört und keine ungewollte Verformung sich einschleicht.
Bislang besteht die Urne aus drei Teilen: dem Hauptgefäß, dem Deckel und dem kleinen Zwischenstück, das beide vereint wie ein leiser Schwur. Während sie ruhen, schrumpfen sie, wie vorausberechnet, ein wenig zusammen, und ihre Farbe wandelt sich – als beginne die Form bereits, ihr späteres Wesen zu ahnen.
Währenddessen töpfert Ulrich weiter, Stück um Stück, denn der Ofen soll gefüllt sein, bevor das Feuer erwacht. Der aufwendige Prozess – und nicht minder die kostbare Energie, die er verschlingt – lassen ihm keine andere Wahl. Und so entsteht in stetigem Tun eine kleine Welt aus Ton, bereit, im Ofen ihr endgültiges Gesicht zu finden.
Chaos ist Ansichtssache: Manche Menschen brauchen eine Umgebung, so makellos aufgeräumt, dass selbst ein einzelner Fussel als Störung empfunden wird; andere erleben den Alltag als ein verwirrendes Labyrinth, in dem sie leicht die Orientierung verlieren. Bei Ulrich jedoch offenbart sich ein anderes Prinzip. Was dem flüchtigen Besucher zunächst wie heilloses Durcheinander erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als kunstvoll geordnete Welt. Das vermeintliche Wirrwarr seiner Dinge folgt einer stillen Logik: Jedes Objekt hat seinen Ort, und Ulrich greift niemals ins Leere. Ein einziger Handgriff, und das Gewünschte liegt bereits in seiner Hand, als folgte es einem unhörbaren Ruf.
So verhält es sich auch mit seiner Vorbereitung. Mit behutsamer Genauigkeit legt er Werkzeuge bereit, richtet Flächen aus und schafft jene Struktur, die ihm innere Ruhe verleiht. Erst wenn alles im Gleichgewicht steht, beginnt er mit seiner Arbeit. Sein Geist, in sich ruhend, benötigt keine sterile Ordnung, sondern eine Umgebung, die kleine Impulse sendet — Signale, die ihn inspirieren und leiten, anstatt ihn zu hemmen.
Abgedreht: Nach einigen Tagen haben die Rohlinge genau jene Trockenheit erreicht, die den nächsten Schritt zulässt. Noch ruhen sie in Folie gehüllt, als wolle man ihnen Zeit schenken, damit der Prozess des Wandels nicht übereilt werde. Ein einziger Griff genügt Ulrich, um zu spüren, ob die Konsistenz stimmt, ob der Ton bereit ist für die endgültige Form.
Nun kehren die Stücke zurück auf die Scheibe. Alles, was ihrer Bestimmung nicht dient, wird behutsam abgedreht, Schicht um Schicht. Die Werkzeuge, die dabei zum Einsatz kommen, sind so vielfältig wie überraschend — selbst die Klammer eines Weckglases findet ihren Platz, um überschüssiges Material zu lösen und die Oberfläche in eine sanfte Ruhe zu bringen.
Wieder ist höchste Konzentration gefordert. Mit geduldigen Bewegungen trägt Ulrich Material ab, bis jedes Werkstück sich zu dem fügt, was es werden soll. Die Teile, die zusammengehören, zeichnet er mit einer Nummer, damit sie nach dem Feuer wieder zueinanderfinden — wie zwei, die im Wandel der Elemente kurz getrennt und später neu vereint werden.
Fein bis ins Detail: Dort, wo später der Deckel das Gefäß verschließen wird, muss nun die genaue Öffnung herausgelöst werden — ein Schnitt, so präzise, dass der spätere Abschluss wie selbstverständlich ineinandergreift. Am Boden setzt Ulrich behutsam seine Werkstattmarke, das leise Signet seiner Handwerkskunst.
Zum Schluss greift er zu einem Werkzeug, das noch von seinem Vater stammt. Mit ihm graviert er eine feine Textur in die Oberfläche der Urne — ein Muster, das sich im Deckel wiederholt und beiden Teilen eine gemeinsame Handschrift verleiht, als ob ein stiller Dialog zwischen ihnen stattfände.
Mit prüfendem Blick fügt Ulrich die Stücke zusammen, tastet nach Harmonie und Passform. Bis das Werk ins Feuer darf, ruht es noch ein wenig, darf sich entspannen, während die übrigen Teile ihren letzten Schliff erhalten und der Ton weiter austrocknet — ein Moment stiller Erwartung vor der Verwandlung.
Jede Schönheit braucht ein Make-up: Wieder sind einige Tage ins Land gezogen. Die Rohlinge stehen geduldig in Reih und Glied – glatt, faltenfrei, in sich ruhend, und doch noch ein wenig blass. Sie warten still auf jene farbgebende Berührung, die ihnen Charakter, Tiefe und Ausdruck verleihen wird. Noch tragen sie die Zurückhaltung des Unvollendeten, doch ihr Moment rückt näher.
Ulrich hat das Outfit längst festgelegt. Kleine Zettel, unscheinbar und doch von großer Bedeutung, verraten die vorgesehenen Farbkombinationen – wie geheime Notizen eines Kostümbildners, der seine Darsteller genau kennt. Nichts geschieht zufällig, jede Nuance ist bedacht, jede Wirkung vorausgeahnt.
Und doch gibt es Bereiche, die sich bewusst dem Farbtrend entziehen sollen. Zonen der Zurückhaltung, die ihre Ursprünglichkeit bewahren dürfen. Zu ihrem Schutz erhalten sie ein gummiartiges Schutzkleid, sorgsam aufgetragen, eine temporäre Hülle, die bewahrt, was unverfälscht bleiben soll. Später wird sie wieder entfernt – und zurück bleibt der reizvolle Kontrast zwischen Verhülltem und Enthülltem.
In der Hexenküche: Der nächste Arbeitsschritt führt an einen Ort, der etwas zutiefst Magisches in sich trägt – die Hexenküche. Wie jeder Keramiker, der etwas auf sich hält, trägt auch Ulrich diesen stillen Stolz in sich und lässt es sich nicht nehmen, seine eigens entwickelten Engoben und Effektglasuren selbst herzustellen. Hier wird gerührt, gewogen, geprüft und verworfen, bis sich schließlich jene ganz eigene Symbiose einstellt, die perfekt auf den traditionellen Westerwälder Steinzeugton abgestimmt ist. Ein alchemistisches Spiel aus Erfahrung, Intuition und jahrzehntelang geschärftem Blick.
Da es nun zügig vorangehen muss, ist eine sorgfältig organisierte Vorbereitung die beste Voraussetzung dafür, das Finish Wirklichkeit werden zu lassen, das Ulrich bereits klar vor Augen hat. Jeder Handgriff sitzt, jedes Gefäß kennt seinen Platz. In der Sprühkammer finden sich die Kandidaten ein weiteres Mal auf einer rotierenden Konstruktion wieder – diesmal jedoch im gefühlvollen Handbetrieb, fernab von Hast, nah am Material.
Mit hohem Druck werden die Glasuren geschickt und schwungvoll aufgetragen: schwungvoll in der Bewegung, schwungvoll in der Eleganz. Ein feiner Nebel legt sich auf die Oberflächen, Schicht um Schicht, bis der Meister spürt, dass der richtige Moment gekommen ist. Erst dann lässt er Genugtuung walten – ein kaum sichtbares Nicken, ein leises Innehalten.
Nach der wilden Fahrt in der Sprühkammer wird den Stücken erneut eine Phase der Ruhe gegönnt. Still stehen sie nun da, gesammelt und erwartungsvoll. Sie fiebern dem Brand entgegen, gespannt darauf, wie sich ihr neues Kleid im Feuer bewähren wird – wissend, dass erst die Flammen offenbaren, was wirklich in ihnen steckt.
Vom Zauberlehrling zum Meister: Der Weg des wahren Handwerks ist von stetigem Forschen und der Leidenschaft geprägt, eigene Rezepturen zu erschaffen und stets zu verfeinern. Dabei gehört es zum Berufsethos, auch das Ungewöhnliche zu wagen, die Grenzen des Bekannten immer wieder zu überschreiten. Natürlich werden wir hier keine seiner geheimen Formeln oder Zubereitungen preisgeben, doch so viel sei verraten: Die Materialien, mit denen er arbeitet, sind Naturprodukte, deren Schwankungen unvorhersehbar sind. Diese Variationen gilt es zu verstehen, sich immer wieder neu darauf einzustellen und in aufwendigen, oft mehrmaligen Probebrennungen jedes neue Projekt fein abzustimmen. Nur so kann der unverwechselbare Stil Ulis entstehen – ein Meisterwerk, das aus der ständigen Anpassung und der Hingabe an das Handwerk hervorgeht.
Fest gemauert im Brennraum, steht die Form aus Ton, die glühend, heiß im Ofen, sich wandelt zu Vollendung schon. Flammen züngeln, rauchend, wild, und innerlich der Ofen brüllt, doch fest in seiner Stahlgestalt, wird er zum Feuermeister bald.* Bevor das Feuer erwacht, wird ein letzter feiner Schritt vollzogen. In der Sprühkammer, unter gleichmäßigen Handbewegungen, wird eine Schicht der gewünschten Glasur aufgetragen. Es ist der Moment der Perfektion, in dem der Rohling zum ersten Mal den Glanz seiner zukünftigen Form annimmt. Die Glasur, hauchzart und doch tief in ihrer Wirkung, verleiht dem Werk eine neue Dimension, lässt es noch nicht ahnen, welche Schönheit es im Feuer entfalten wird.
Sobald dies geschehen ist, beginnt die sorgfältige Arbeit des Aufbaus. In einem ausgeklügelten System werden die Rohlinge Schicht für Schicht im Ofen platziert. Jedes Werkstück findet seinen Platz, als würde es an einem fein gearbeiteten Puzzle teilhaben. Die Anordnung erfolgt mit höchster Präzision, jedes Detail wird bedacht, um den Raum im Ofen so effektiv wie möglich zu nutzen. Der Meister weiß, wie er den Raum im Ofen optimal füllt, ohne die Balance zu stören, damit die Formen ihre volle Kraft entfalten können. Jeder Schritt ist bedacht, jeder Handgriff ein Teil des großen Ganzen, das sich langsam vollzieht.
Und dann, wenn alles seinen Platz gefunden hat, kann sich die schwere Ofentür schließen. Für mehrere Tage wird der Ofen geduldig seinen Dienst tun, während der Ton seine endgültige Form annimmt.
* frei nach Schiller
Urkräfte tun sich auf: spätestens jetzt ist es mit der ruhigen, fast schon meditativen Ruhe in der Werkstatt vorbei, wenn der Ofen gezündet wird, erbebt die Luft und ein lautes sonores Fauchen lässt erahnen, welche Kraft im Inneren des Ofens zugange ist. Als hätte die Hölle ihre Pforten geöffnet, werden wir Zeugen, wie die an für sich zerstörerischen Flammen hier zum schöpferischen Gelingen der Wandlung von Ton in Keramik genutzt werden können.
Uli kennt seinen Ofen gut und weiß ihn zu steuern wie ein Dompteur eine gefährlichen Tiger. Gezielt werden die Brenner geregelt, Lüftungsschlitze geöffnet oder geschlossen, um so einen gleiche Hitzeverteilung hinzubekommen.
Zur optischen Kontrolle sind die drei Segerkegel da. Sobald alle drei Kegel ihr „Haupt“ gesenkt haben, werden die Brenner abgestellt und der Ofen kann über mehrere Tage abkühlen.
Wissen ist Macht: Der wahre Wert des Erfahrungsschatzes entfaltet sich erst dann, wenn er wiederholbar wird. Nur wenn das Wissen in greifbare Form überführt wird, bleibt es von Dauer. Eine präzise Buchführung über den Brennprozess wird so zum Rückgrat eines konstanten, wenn nicht sogar wachsenden Qualitätsstandards. Uli, der Meister seines Handwerks, notiert mit akribischer Genauigkeit jede noch so kleine Variable, die den Verlauf der Steuerung beeinflusst, jede Messung, die zum Gelingen des Projekts beiträgt. Stündlich hält er fest, was nötig ist, um die Komplexität des Brennvorgangs zu verstehen – so entsteht über die Jahre eine umfangreiche Dokumentation seines Schaffens, die nicht nur Zahlen und Werte speichert, sondern auch die vielen unbekannten Elemente, die diesen kreativen Prozess begleiten.
Und dann – der Augenblick ist gekommen. Langsam, fast ehrfürchtig, öffnet Uli die Ofentür. Der Ofen hat sich bereits auf etwa 80 Grad abgekühlt, der Moment der Offenbarung steht bevor. Mit einer Mischung aus Geduld und Neugier nimmt er das erste Stück heraus. Es ist der Augenblick, in dem sich die mühsame Arbeit der vergangenen Tage, all die sorgfältig aufgeschriebenen Variablen und Berechnungen, in einer neuen Form manifestieren. Und so, Stück für Stück, wird das Werk der Transformation sichtbar – und es ist mehr als nur die Summe der Teile.
Offenbarung: Als sich schließlich die schwere Tür des Brennofens öffnet, entweicht ihr ein warmer Atem, der noch den Geruch von Hitze, Erde und Zeit in sich trägt. In diesem Moment werden die Ergebnisse eines langen, geduldigen Schaffungsprozesses sichtbar – Tage und Wochen verdichtet in gebrannter Form.
Uli steht davor, still und aufmerksam. Man merkt ihm die Anspannung an, die sich in jeder seiner Bewegungen zeigt. Bedacht, fast feierlich, entnimmt er Stück für Stück aus dem Inneren des Ofens. Jedes Objekt wird vorsichtig angehoben, gedreht, betrachtet – als würde er in einem ersten, tastenden Blick das Geheimnis des Brandes zu lesen versuchen.
Doch wie so oft in diesem Handwerk zeigt sich: Der Weg durch das Feuer ist voller Ungewissheiten. Der Prozess, so präzise er auch geplant sein mag, birgt zahlreiche Gefahrenquellen. Hitze, Glasur, Material – sie alle folgen ihren eigenen Gesetzen. So gehört dieser Augenblick ganz und gar dem Meister.
Das Ergebnis liegt vor uns – klar, vollendet, lebendig. Die Anspannung fällt von den Schultern, die Luft atmet Erleichterung, und ein leises Lächeln breitet sich aus. Jede Linie, jede Form, jede Oberfläche erzählt von Geduld, Hingabe und der stillen Magie des Materials.
Mit jedem Blick auf das fertige Werk wächst die Freude, und zugleich beginnt bereits die Reise zum Nächsten. Gedanken schweifen, Skizzen entstehen im Kopf, Ideen fließen wie Licht durch offene Türen. Die Hände ruhen kurz, nur um gleich wieder in Bewegung zu treten, geleitet von Neugier und dem Drang, Neues zu erschaffen. Jedes neue Stück trägt den Schwung des Erfolgs in sich, die Gewissheit, dass etwas Wundervolles entstehen kann, dass das Feuer erneut magisch wirken wird.
So ist jeder vollendete Brand nicht nur ein Ende, sondern ein Anfang. Ein Augenblick der Erleichterung, der Freude, der stillen Feier des Gelingens – und zugleich ein Versprechen an die Zukunft. Denn die Welt des Schaffens kennt keinen Stillstand: Es wächst die Sehnsucht nach dem nächsten, das nächste Licht, die nächste Form, das nächste Wunder, das auf Entdeckung wartet.
„Aus Erde werden Formen, und aus Formen werden Erinnerungen. Doch alles kehrt zurück in den großen Atem der Welt.“
Alte Töpferweisheit
Der Töpfer sitzt in der stillen Werkstatt, dort, wo das Morgenlicht wie ein sanfter Schleier durch das Fenster fällt. Auf seinen Händen liegt der Staub vieler Jahre, und unter seinen Nägeln klebt die Erde selbst. Der Ton vor ihm ist kühl, formlos, schweigend. Doch in diesem Schweigen wohnt eine Erwartung, ein zarter Drang nach Gestalt, wie das erste Flüstern eines Gedankens, der noch nicht weiß, wohin er führt.
Wenn der Töpfer die Scheibe in Bewegung setzt, beginnt ein Dialog zwischen Mensch und Materie. Es ist kein Gespräch aus Worten, sondern aus Druck, Hingabe, Loslassen und Vertrauen. Der Ton verbeugt sich unter dem sanften Gewicht seiner Finger, erhebt sich wieder, öffnet sich, wächst. Und der Töpfer weiß: Nicht er allein erschafft hier — er begleitet etwas, das bereits einen inneren Willen trägt.
So wird jedes Gefäß zu einer stillen Begegnung: zwischen dem Vergänglichen, das wir tragen, und dem Bleibenden, das wir suchen.
Die Keramik, wenn sie trocknet, ist empfindlich wie ein unausgesprochener Wunsch. Doch im Feuer des Ofens zeigt sich ihre wahre Natur. Die Flammen sind Prüfstein und Verwandlung zugleich. Sie verbrennen, was überflüssig ist, und schenken Beständigkeit.
Manchmal, wenn der Töpfer die Hitze knistern hört, denkt er daran, wie ähnlich dies dem Leben ist: Auch wir gehen durch Feuer, durch Zeiten, die uns schwächen und stärken, und erst nachdem wir diese Hitzen überstanden haben, erkennen wir, was wir wirklich geworden sind.
Und dann gibt es die Urnen. Gefäße für das, was bleibt, wenn ein Leben sich verneigt hat. Nicht Trauer erfüllen sie, sondern eine seltsame Art von Frieden. Denn die Urne erinnert daran, dass nichts wirklich verschwindet. Die Asche, die sie bewahrt, ist nicht das Ende, sondern der Übergang. So wie der Ton aus der Erde kommt, kehrt auch der Mensch zur Erde zurück — nicht als Verlust, sondern als Teil eines größeren Rhythmus, der uns alle trägt.
Während der Töpfer eine Urne formt, erinnert er sich an einen Satz, den ein befreundeten Keramiker ihm einst zuflüsterte: „Nichts endet im Feuer — es zeigt nur sein wahres Gesicht.“ Dieser Gedanke begleitet seine Hände, macht sie achtsam, behutsam, beinahe zärtlich. Denn er weiß, dass die Urne nicht nur den Tod umfasst, sondern auch die Liebe, die bleibt. Die Geschichten, die nachhallen. Das Licht, das ein Mensch im Leben gab und das im Herzen anderer weiter brennt.
Und so erkennt der Töpfer, dass Schöpfung Hoffnung ist. Nicht die Hoffnung, etwas für immer festzuhalten — sondern die Hoffnung, dass alles seinen Sinn hat im ununterbrochenen Wandel. Der Ton lehrt ihn, dass jede Form nur ein Zeitraum ist: ein Anfang, eine Zwischenstufe, ein Geschenk auf Zeit. Und wenn sie zerbricht, wenn sie wieder zur Erde wird, trägt sie dennoch die Erinnerung an die Hände, die sie geformt haben. Vielleicht ist es genau das, was uns tröstet: Dass wir, wie der Ton, aus demselben Stoff gemacht sind, aus dem alles wächst. Dass wir uns verwandeln dürfen. Dass wir Teil eines Kreises sind, der größer ist als jeder Abschied, größer als jedes Ende. So sitzt der Töpfer am Abend allein in seiner Werkstatt, umgeben von fertigen Gefäßen, von Krügen, Schalen und Urnen. Das Licht fällt warm auf die glatten Oberflächen. Und während er die Formen betrachtet, lächelt er leise.
Denn in ihnen sieht er nicht die Vergänglichkeit, sondern das stille Versprechen: dass aus Erde Leben wird, aus Leben Geschichte, aus Geschichte Erinnerung — und aus Erinnerung wieder neue Schöpfung. Und dass in jeder Hand, die formt, auch eine Hand liegt, die getragen wird.
Seit Jahrzehnten gehe ich meinen keramischen Weg – ein Weg voller Erde, Feuer und ungezählter Stunden stiller Hingabe. Doch niemals war es ein Weg, den ich allein gegangen bin. 36 Jahre Keramikhof – das sind auch 36 Jahre gemeinsame Arbeit, getragene Last und geteilte Freude. Tag für Tag haben wir diesen Ort erschaffen, der heute mehr ist als eine Werkstatt: ein Stück Leben, ein Gefäß voller Erinnerungen, getragen von zwei Menschen, die einander Halt geben.
Wenn ich heute auf die Aufnahmen in diesem Buch blicke, erkenne ich nicht nur meine Arbeit wieder, sondern auch die Ruhe, die mich beim Töpfern begleitet.
Thomas, du hast Momente eingefangen, die ich selbst kaum wahrnehme, weil ich mitten im Tun bin. Durch deine Bilder sehe ich meine eigenen Bewegungen neu – klarer, bewusster, manchmal sogar mit etwas Abstand. Unsere Zusammenarbeit war für mich etwas Besonderes. Das Vertrauen, das du mitgebracht hast, und die Nähe, die sich zwischen Ton, Licht und Gesprächen ergeben hat, waren keine Selbstverständlichkeit. Du bist mit Respekt in meine Welt eingetreten, und dieses Buch trägt genau das in sich.
Mein tiefster Dank gilt meiner Frau Monica und meinem Sohn Marco, die mich getragen, begleitet und gestärkt haben, weit über das Sichtbare hinaus. Aus dem Osnabrücker BackOffice kamen Inspirationen, Entwürfe, Worte und Farben – Marcos feines Gespür für Gestaltung hat dem Keramikhof ein Gesicht gegeben. Über all die Jahre jedoch war es vor allem Monica, die in allen Stürmen und Sonnenstunden an meiner Seite stand: in geschäftlichen Fragen, in Lebensfragen und in all den Momenten, in denen Mut und Zuversicht immer wieder neu entstehen mussten.
Mein Dank gilt dir, Thomas, für deinen Blick, deine Geduld und deine feine Art, diese Arbeit sichtbar zu machen.
Den Menschen, die dieses Werk in den Händen halten – Freunde, Verwandte, aber auch Bestatter und jene, die eine Urne für einen geliebten Menschen suchen – möchte ich sagen: Jedes Stück entsteht mit Aufmerksamkeit, mit der Absicht, einem letzten Ort Würde und Persönlichkeit zu geben. Nichts davon ist Routine. Alles ist Handwerk, Gefühl und Verantwortung. Und meinem Dank schließe ich alle ein, die dieses Buch lesen, anschauen und weitertragen.
Ulrich Witzmann Mai 2026
Der Töpfermeister und Keramiker Ulrich Witzmann betreibt im beschaulichen Nieder-Olm eine kleine, aber feine Werkstatt: den „Keramikhof“. Er hat sich auf die Herstellung kunstvoller keramischer Wasserspiele, skulpturaler Wasserschalen und innovativer Brunnen spezialisiert, die er mit viel handwerklicher Erfahrung und unter Verwendung von Ton und Glasur fertigt. Typisch für seine Kunstwerke ist die gerillte, farbig gestaltete Oberfläche, die das Wasser lebendig werden lässt. Der Betrachter soll dabei das dänische „Hygge“-Gefühl für Glück und Gemütlichkeit erleben.
Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind sakrale Gegenstände sowie Skulpturen für Sinnesgärten. In den letzten Jahren hat er sich auch in andere Bereiche der Kunst vorgewagt, beispielsweise mit der Gestaltung von „Orten des Gedenkens“.
Nach der Novellierung des Bestattungsgesetzes in Rheinland-Pfalz eröffnete sich für ihn eine neue Perspektive. Er begann, keramische Urnen herzustellen. So entstand sein zweites Standbein – das behutsame Handwerk zwischen Leben und Tod.
Mit dem Fotoessay begleite ich ihn Schritt für Schritt bei dem Herstellungsprozess der Urnen.
27.11.2025
Gedrehte Urnen verkörpern eine Verbindung aus handwerklicher Präzision, materiellem Ausdruck und persönlicher …
02.11.2025
Die Novelle des rheinland-pfälzischen Bestattungsgesetzes bringt Änderungen, die direkte Auswirkungen auf die Wahl und …
Wir laden Sie herzlich ein, unser Atelier zu besuchen und unsere exklusive Kollektion von Urnen mit allen Sinnen zu erleben.
Ich bin überzeugt, dass nur die unmittelbare Begegnung mit dem Objekt die Entscheidung für eine so wichtige Wahl erleichtern kann.
Keramikhof Ulrich Witzmann
Alte Landstraße 24, 55268 Nieder-Olm
06136-45815
Bitte vereinbaren Sie für Ihren Besuch einen individuellen Termin: